Meldungsarchiv

  • Medizincampus Niederbayern: Unterbringung an allen fünf Standorten gesichert

    04.05.2026

    Immobilien Freistaat Bayern unterzeichnet Mietverträge für den Standort Landshut – Medizinstudium in Niederbayern ab 2027 voll einsatzbereit

    Unterzeichnung MCN Landshut
    (c) StMB

    Mit der Unterzeichnung zweier Mietverträge für den Medizincampus Niederbayern (MCN) am Standort Landshut ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Etablierung einer qualitativ hochwertigen Medizinerausbildung in der Region erreicht. Die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) hat damit die Unterbringung des Medizincampus Niederbayern an allen fünf Standorten erfolgreich abgeschlossen.

    Am 30. April 2026 unterzeichneten Gerhard Reichel, Geschäftsführer der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY), sowie André Naumann und Jakob Fuchs, Geschäftsführer der LA-Regio Kliniken gKU AdÖR des Landkreises und der Stadt Landshut, die Mietverträge für die Räumlichkeiten des Medizincampus Niederbayern an den beiden Landshuter Klinikstandorten. Die Unterzeichnung fand im ehemaligen Landratsamt Landshut statt – in Anwesenheit des Bayerischen Staatsministers für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, des Oberbürgermeisters der Stadt Landshut, Alexander Putz, des stellvertretenden Landrats Fritz Wittmann sowie von Prof.in Dr. Jenny Oesterle-El Nabbout, Vizepräsidentin der Universität Regensburg.

    Auf zusammengefasst rund 3.200 Quadratmetern entstehen an der Klinik Landshut-Mitte und am Klinikum Landshut-Achdorf moderne Lehrsäle, Studien-, Büro- und Sozialräume, die den Anforderungen einer zeitgemäßen Hochschulausbildung vollumfänglich entsprechen. Die Räumlichkeiten werden bis 2027 bedarfsgerecht umgebaut und modernisiert. Bereits zum Wintersemester 2027/28 sollen die ersten Studierenden am Standort Landshut ihr Studium aufnehmen.

    Den Zuschlag erhielten die seit dem 1. Januar 2026 fusionierten LA-Regio Kliniken gKU AdÖR nach einer öffentlichen Ausschreibung, an der sich alle Landshuter Kliniken gemeinsam beteiligten, sowie anschließenden konstruktiven Vertragsverhandlungen.

    Der Medizincampus Niederbayern ist ein zentrales gesundheitspolitisches Vorhaben des Freistaats Bayern. Unter der akademischen Verantwortung der Universität Regensburg wird ein wissenschaftlich fundiertes und praxisorientiertes Vollstudium der Humanmedizin angeboten. Der patientenbezogene, klinische Ausbildungsabschnitt findet an mehreren Klinikstandorten in Niederbayern statt – und sichert so eine regional verankerte, hochwertige Medizinerausbildung.

    Mit dem Abschluss der Landshuter Verträge ist die Unterbringung des MCN nunmehr an allen fünf Standorten vollständig gesichert. Neben Landshut verfügt der Medizincampus über Lehr- und Studienflächen in Straubing, Passau, Mainkofen und Deggendorf.

    „Mit dem heutigen Abschluss haben wir gemeinsam mit der Universität Regensburg die letzte und entscheidende Lücke in der Unterbringung des Medizincampus Niederbayern geschlossen. Dass wir alle fünf Standorte erfolgreich sichern konnten, zeigt, was möglich ist, wenn staatliche Stellen, Kommunen und Kliniken an einem Strang ziehen. Die IMBY ist stolz, mit ihrer Arbeit einen konkreten Beitrag zur medizinischen Zukunft Niederbayerns geleistet zu haben." Gerhard Reichel, Geschäftsführer der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY)

    siehe auch: LinkedIn-Meldung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr

     

  • Plakette „Fledermäuse willkommen“ für die Burgruine Wellheim

    02.02.2026

    Fledermäuse-Plakette
    A. Lustig, Koordinationsstelle für Fledermausschutz; A. Hofbeck und St. Albrecht, IMBY; Bgm Husterer, Wellheim; U. Büller-Lörsch, Bauamt Ingolstadt, Landrat A. Anetsberger, Eichstätt - © Landratsamt Eichstätt

     

    Im Rahmen der laufenden Sanierung der dem Freistaat gehörenden Burgruine Wellheim ist unter Federführung des Staatlichen Bauamts Ingolstadt ein besonderes Artenschutzprojekt umgesetzt worden. Im Bergfried der Burganlage wurde in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde ein Quartier für Fledermäuse eingerichtet. Bereits vor Beginn der Bauarbeiten war festgestellt worden, dass sechs unterschiedliche Fledermausarten den Turm als Lebensraum nutzen.

    Für dieses Engagement erhielt der Freistaat Bayern nun die Plakette „Fledermäuse willkommen“. Die Auszeichnung wurde im Landratsamt Eichstätt verliehen und würdigt die gelungene Verbindung von Denkmalschutz, Bauunterhalt und Naturschutz. Auch die IMBY war bei dem Termin vertreten und unterstützt damit den Anspruch, staatliche Liegenschaften verantwortungsvoll, nachhaltig und im Einklang mit ökologischen Belangen zu entwickeln.

  • Eröffnung des Technologietransferzentrums Mainburg der Technischen Hochschule Deggendorf

    29.01.2026

    Eröffnung des Technologietransferzentrums Mainburg der Technischen Hochschule Deggendorf
    © IMBY

     

    Am Donnerstag, den 29. Januar 2026, wurde das Technologietransferzentrum Mainburg der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) feierlich eröffnet. Die Veranstaltung fand im neu eröffneten WOLF Campus (Besucherzentrum) im Beisein von Staatsminister Dr. Florian Herrmann statt.

    Der Campus Mainburg ist ein zukunftsorientierter Forschungsstandort der THD mit dem Schwerpunkt auf intelligenten Lösungen für nachhaltiges Bauen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Energieeffizienz. Der Campus bündelt interdisziplinäre Expertise aus Wissenschaft und Industrie und stärkt den Wissens- und Technologietransfer in der Region.

    Die planmäßige Inbetriebnahme des Standorts wurde durch den Abschluss eines Mietvertrags über rund 1.000 m² ermöglicht, den die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) am 7. Januar 2026 abgeschlossen hat. Damit schafft die IMBY eine verlässliche Grundlage für den weiteren Ausbau des Forschungsstandorts und unterstützt die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Wirtschaft und regionalen Partnern. Künftig wird die THD am Campus Mainburg zu zentralen Zukunftsthemen im Bereich des nachhaltigen Bauens forschen.

    Siehe auch Pressemitteilung der Technischen Hochschule Deggendorf

  • Eröffnung des Ohm Innovation Center in Nürnberg

    17.11.2025

    Eröffnung des Ohm Innovation Center in Nürnberg_GruppenbildEröffnung des Ohm Innovation Center in Nürnberg_Gebäudestudie

     

     

    Am vergangenen Freitag wurde das Ohm Innovation Center der Technischen Hochschule Nürnberg feierlich eröffnet. Die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) hat das von der MIB Projekt THN Nürnberg GmbH in Zusammenwirken mit der MIB Coloured Fields nach den Bedürfnissen der Hochschule errichtete spezialisierte Forschungsgebäude für den Freistaat Bayern erworben. Das hochtechnisierte Gebäude in der Brucknerstraße 11 auf dem ehemaligen AEG-Areal im Nürnberger Westen bietet auf ca. 8.500 qm Nutzfläche eine Vielzahl an Forschungsmöglichkeiten, darunter technische Labore, ein Wasserbaulabor sowie eine Drohnenhalle (AerodrOHM), sodass über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zehn Disziplinen in zwölf Forschungsgruppen im neuen Gebäude ihre Arbeit nun aufnehmen können.

    Die erfolgreiche Realisierung des komplexen Projekts ist das Ergebnis der sehr guten Zusammenarbeit der Beteiligten auf staatlicher Seite, darunter die Technische Hochschule, das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg und der Immobilien Freistaat Bayern mit dem Bauherrn und Verkäufer MIB.

    Mit dem Standort „auf AEG“ gelingt durch die zukunftsweisende Stadtplanung der Stadt Nürnberg in nachhaltiger Weise die sinnvolle Umnutzung ehemals industriell genutzter Areale und gibt Ausblick auf das ebenfalls in unmittelbar angrenzender Nachbarschaft anzusiedelnde Zentrum für Medien Kommunikation und IT (ZMKIT) der Technischen Hochschule Nürnberg. Das Baugrundstück wurde von der Immobilien Freistaat Bayern zeitgleich mit erworben.

    Bildrechte: © Thomas Riese und Felix Zeiss
    Siehe auch Pressemitteilung der Technischen Hochschule Nürnberg

  • Grünes Licht für Synagogen-Bau in Erlangen

    24.10.2025

    Ministerrat macht Weg für Bau einer Synagoge in Erlangen frei

    > Staatseigenes Grundstück soll zur Verfügung gestellt werden
    > Überlassung an Jüdische Kultusgemeine Erlangen soll unentgeltlich erfolgen
    > Bernreiter: „Jüdisches Leben braucht Orte der Begegnung“

    Die Jüdische Kultusgemeinde Erlangen sucht seit langem ein geeignetes Grundstück für den Bau einer Synagoge. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter freut sich, dass ein staatseigenes Grundstück zur Verfügung gestellt werden kann: „Jüdisches Leben braucht Orte der Begegnung und des Zusammenhalts. Diese Woche hat der Ministerrat den Weg freigemacht, dass der Freistaat das Grundstück durch den Verzicht auf den Erbbauzins unentgeltlich überlassen kann.“

    Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann freut sich sehr über den Ministerratsbeschluss, „der ein vorläufiger Schlusspunkt langwieriger Verhandlungen um das Grundstück ist“. An die Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen, Ester Limburg-Klaus, schreibt Herrmann: „Umso erfreulicher ist es, dass es uns gelungen ist, eine für die Jüdische Kultusgemeinde hervorragende Lösung zu schaffen und der Bau der Synagoge nun voranschreiten kann.“

    „Synagogen sind Orte lebendigen Miteinanders und ein sichtbares Zeichen unserer gemeinsamen bayerischen Kultur. Daher freut es mich sehr, dass nun dieses Grundstück überlassen werden kann. Für die kleine, aber sehr lebendige Gemeinde in Erlangen wurde damit eine wertvolle zusätzliche Unterstützung auf ihrem Weg zu einer eigenen neuen Synagoge gefunden. Damit stärken wir das jüdische Gemeindeleben in Bayern auch in Zukunft neben der allgemeinen Förderung der jüdischen Gemeinden in Bayern auf Grundlage unserer Vereinbarung“, betont Kultusministerin Anna Stolz.

    „Es ist, als ob die Sonne aufginge“, sagt Ester Limburg-Klaus, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen. „Für uns als jüdische Gemeinde in Erlangen bedeutet dieser erste große Schritt ungemein viel. Nicht nur, dass der Beschluss der Bayerischen Staatsregierung dem Neubauprojekt einer Synagoge in Erlangen den Weg ebnet, sondern er sendet auch ein deutliches Zeichen der Verbundenheit an unsere jüdischen Mitglieder. Wir danken daher herzlichst allen Beteiligten der Bayerischen Staatsregierung, die diesen positiven Beschluss herbeiführen konnten.“

    Konkret handelt es sich um das Grundstück an der Bismarckstraße 2. Die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) ist bereits in engem Austausch mit der Jüdischen Gemeinde und wird die Vertragsverhandlungen führen. Der Bau der Synagoge ist ein finanzieller Kraftakt für die Jüdische Gemeinde. Zunächst muss daher noch die Finanzierung des Bauvorhabens gesichert werden. Indem der Freistaat der Jüdischen Gemeinde das Grundstück unentgeltlich überlässt, leistet er einen wichtigen Beitrag zur Förderung jüdischen Lebens in Bayern.

    Siehe auch: Pressemitteilung auf der Seite des StMB